Praktische Tips Ihrer Weinhandlung rund um das Trinken und Genießen
Sekt
Sekt soll zwar kühl getrunken werden, aber eiskalt verliert er sein Aroma. Also nie im Tiefkühlfach schockfrosten. 3-4 Stunden im Kühlschrank bringen ihn auf 6-8° C. Beim Öffnen sollte der Korken nicht knallen, sondern vorsichtig herausgedreht werden. In jedes Glas wird zuerst ein kleiner Schluck gefüllt, erst dann füllt man die Gläser reihum durch Zugießen. Sekt gewinnt durch Lagerung nicht an Qualität. Er hat seine optimale Reife erreicht, wenn er die Kellerei verlässt. Trockener Sekt und trockener Wein ist nicht das GleicheFür viele Wein- und Sektfreunde ist die Geschmackangabe beim Kauf entscheidend. Doch Vorsicht: der Begriff "trocken" bezeichnet beim Sekt eine Geschmacksrichtung, die nicht mit der beim Wein identisch ist. Wer es besonders herb oder trocken wünscht, sollte deshalb zu "extra brut", "brut" oder "extra trocken" greifen. Die Angabe der Geschmacksrichtung ist obligatorisch. Sie richtet sich bei Sekt nach dem Restzuckergehalt, also dem unvergoren enthaltenen Zucker:
mild - Restzuckergehalt höher als 50 g/l
halbtrocken - Restzuckergehalt zwischen 33 und 50 g/l
trocken - Restzuckergehalt zwischen 17 und 35 g/l
extra dry oder extra trocken - Restzuckergehalt zwischen 12 und 20 g/l
brut oder herb - Restzuckergehalt niedriger als 15 g/l
extra brut oder extra herb - Restzuckergehalt zwischen 0 und 6 g/l
Wein
Das Zeremoniell
Chambrieren
Den Wein auf die richtige Trinktemperatur bringen. Nur so entwickeln die Weine ihr volles Bouquet und werden zu einem Geschmackserlebnis. Bei Rotwein ist dies fast Zimmertemperatur, d.h. 16 - 18° C; bei Weißwein liegen die optimalen Temperaturen bei 8 - 12° C; Champagner, Sekt und Schaumweine sollen mit 6 - 10° C. serviert werden.Sekt gewinnt durch Lagerung nicht an Qualität. Er hat seine optimale Reife erreicht, wenn er die Kellerei verlässt. Trockener Sekt und trockener Wein ist nicht das Gleiche. Für viele Wein- und Sektfreunde ist die Geschmackangabe beim Kauf entscheidend. Doch Vorsicht: der Begriff "trocken" bezeichnet beim Sekt eine Geschmacksrichtung, die nicht mit der beim Wein identisch ist. Wer es besonders herb oder trocken wünscht, sollte deshalb zu "extra brut", "brut" oder "extra trocken" greifen. Die Angabe der Geschmacksrichtung ist obligatorisch. Sie richtet sich bei Sekt nach dem Restzuckergehalt, also dem unvergoren enthaltenen Zucker:
Entkorken
Die Metall- oder Plastikkapsel, die den Flaschenhals gelegentlich ziert, bis ca. 1 cm unterhalb des Flaschenrandes abschneiden, damit der Wein damit nicht in Berührung kommt. Vor und nach dem Entkorken den Flaschenhals mit einem Tuch säubern. Wie Sie den Korken aus der Flasche ziehen, bleibt eigentlich ganz Ihrem Geschmack und Ihren Vorlieben in punkto Technik überlassen. Auf jeden Fall sollte das bekannte "Plopp" vermieden werden, um den Wein nicht zu erschrecken.
Dekantieren
Ein schönes Wort für eine ganz einfache Sache. Der Wein wird aus der Flasche in ein anderes Gefäß, meist eine Glaskaraffe, umgefüllt. Durch dieses bewusste Aussetzen mit dem Sauerstoff der Umgebung gewinnen besonders junge Weine und werden runder. Bei Weißweinen gehen die starken Holzaromen zurück, Rotweine bekommen weichere Tannine.
Einschenken
Weingläser sollen nur zur Hälfte gefüllt werden, damit man das Glas kreisförmig bewegen kann. So entfaltet sich der Duft, das Aroma, besser, da der Wein im Glas an Oberfläche gewinnt.
Trinken
Vor einem möglichst weißen Hintergrund zuerst die Farbe des Weines prüfen. Alle, egal ob Weiß oder Rot, müssen glanzhell, d.h. völlig klar sein. Dann das Bouquet, den Duft, wahrnehmen. Es entwickelt sich am Besten durch kreisende Bewegungen des Glases (weswegen die Form des Glases auch so entscheidend ist). Die Blume des Weines sagt nahezu alles über seine Eigenschaften. Einen nicht zu großen Schluck nehmen und langsam über die Zunge laufen lassen. Etwas Luft durch den Mund einatmen und mit dem Wein vermengen. Nach dem Herunterschlucken kann man das Nachklingen des Weingeschmackes registrieren - je länger (max. 60 - 80 Sekunden), desto besser ist die Weinqualität.


